18. November 2025
Ein Ausblick im und mit dem Alumni-Netzwerk der MINT-Regionen
Mitte November – das ist die Zeit für einen Blick zurück und voraus. So auch geschehen in unserem Alumni-Netzwerk mit den Absolventinnen und Absolventen des IHK-Lehrgangs und der Praxiswerkstatt für MINT-Netzwerkkoordinierende. Was fällt auf? Viele beschäftigt das Thema Finanzierung der eigenen Stelle, aber auch von einzelnen MINT-Angeboten für die unterschiedlichen Zielgruppen. Was hilft? Auf jeden Fall der Austausch untereinander, der das Gefühl vermittelt, nicht allein zu sein. Aber auch der eine oder andere Tipp aus den Netzwerken mit anderen Förderprogrammen oder neuen Trägerstrukturen. Und vielleicht auch der Blick in die Fördermittelsuche auf der MINTvernetzt Community Plattform. Was bleibt? Die Tatsache, dass das Geld für MINT-Bildung nie reicht und dass sich die Koordinierenden oftmals in einer „inneren Zwickmühle“ fühlen, so eine Teilnehmende, zwischen der Mittelakquise und der Ungewissheit, ob die Angebote im kommenden Jahr noch angeboten werden können, wenn die Position der Netzwerkkoordination nicht gesichert ist.
Und dennoch: Zuversichtlich stimmen die vielfältigen Aktivitäten und Angebote in den MINT-Netzwerken wie die Beteiligung am Tag der Deutschen Einheit mit einer Mini-MINT-Meile, das 15-jährige Jubiläum des MINT-Netzwerkes mit 18 Mitmach-Stationen oder der MINT@Stadion-Aktionstag, MINT in Verbindung mit Zukunftstechnologien wie Wasserstoff, die Unterstützung von MINT-Angeboten zu Themen wie Elektrik, Robotik, Mechanik und Chemie durch Mittel der Zukunftsregion sowie der Blick auf Formate und Förderung für (internationale) MINT-Studierende.
Geplant ist außerdem eine MINT-Projektbörse, an denen sich Schulen und Unternehmen gegenseitig Angebote und Bedarfe pitchen, um so neue Wege zueinander zu finden. Tipp aus der Runde: Speeddating zwischen Schulen und Unternehmen anbieten und zu den Angeboten auch jeweils die benötigten Ressourcen nennen, um ein Kennenlernen zu erleichtern und das gegenseitige Verständnis beispielsweise für die benötigten Mittel zu erweitern.
Der Ausblick auf das neue Jahr bleibt positiv, die Pläne sind bereits geschmiedet: Neben der größeren Vernetzung der verschiedenen Institutionen (Wirtschaft, Arbeit, Unternehmen, Bildung, Hochschulen etc.) sollen auch die Unternehmensbeteiligungen bzw. Kooperationen bei Projekten und Angeboten ausgebaut werden. Und in einer MINT-Region können sich Lehrkräfte in der Grundschule auf eine LEGO-Robotik-Schulung freuen – der anschließende regelmäßige Austausch steht bereits auf dem Plan!