3. Dezember 2025

Nachmachen erlaubt! Wege in eine MINT-Ausbildung

Unter dem Motto „Ausbildung stärken!“ haben wir in diesem Jahr Praxisbeispiele aus den MINT-Regionen gesucht und gefunden. In einem Community Call haben die fünf ausgezeichneten Netzwerkkoordinierenden ihre Angebote vorgestellt.

„Einfach machen!“ und so den Stein ins Rollen bringen…

In der MINT-Region Landkreis Harburg erwerben Jugendliche praxisnah die grundlegenden Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sie fit für eine MINT-Ausbildung machen – die „MINT-Basics“ als solides Fundament für ihren Einstieg in die Berufswelt. Netzwerkkoordinatorin Imke Bluschke hat dieses Angebot nach Gesprächen mit Schulen und Unternehmen entwickelt und bindet auch die Eltern in ihr Konzept ein.

In Berlin erkunden Schülerinnen der Klassenstufen 9 bis 13 naturwissenschaftliche Ausbildungsberufe an unterschiedlichen Arbeitsplätzen wie z. B. im Labor, in der Klinik, im Garten, in der Werkstatt oder im Museum – bei praktischen Aufgaben und im Austausch mit Role Models. Netzwerkkoordinatorin Charoula Finkelnburg holt die Schülerinnen in ihrer Lebenswelt ab und bietet am Ende ein Coaching an.

Unter dem Motto Schule und Betrieb am Samstag schlägt Netzwerkkoordinatorin Beate Wilper in Paderborn eine Brücke zwischen Schülerinnen und Schülern am Ende der Sekundarstufe I und Betrieben. Hier lernen die Jugendlichen in verschiedenen Unternehmen in Paderborn MINT-Berufe im betrieblichen Alltag kennen. Durch die Entwicklung von Handreichungen wird die Umsetzung in anderen MINT-Regionen erleichtert.

In Wuppertal gestaltet Netzwerkkoordinatorin Sarah-Lena Debus gemeinsam mit Unternehmen der Region spannende MINT-Kurse außerhalb des Klassenzimmers und schafft so frühe Begegnungen zwischen motivierten Jugendlichen und ihren möglichen Arbeitgebern von morgen. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen Einblicke in Abteilungen und Arbeitsabläufe vom Büro bis zur Werkhalle und erleben den Unternehmensalltag sogar beim Mittagessen in der Kantine.

Nach eigenen Interessen regionale Ausbildungsberufe vor Ort kennenlernen und erste Kontakte zu Unternehmen knüpfen – unter diesem Motto steigen Schülerinnen und Schüler in der MINT-Region Oberallgäu in den Bus ein. Die Netzwerkkoordinatorinnen überzeugten die Jury mit den Stationen Auswählen, Einsteigen, Kennenlernen und Ausprobieren – und danach das konkrete Verabreden zwischen Schülerinnen und Schülern mit dem Ausbildungsbetrieb.

Weitere Tipps und Tricks aus den MINT-Regionen

In unserer Broschüre und auf unserer Webseite stellen wir die weiteren eingereichten Beiträge vor: Mit welchen Formaten junge Menschen und Unternehmen in Kontakt kommen, wie Netzwerke in Sachen duale MINT-Berufsorientierung an einem Strang ziehen und wie der Übergang von einem Aha-Moment zur Ausbildung gelingt. Von einzelnen Angeboten über längere Projekte bis zu Wettbewerben, vom MINT-Festival und Handwerksmobil über VR-Betriebstouren bis zu Kooperationen mit der Feuerwehr, den Wasserwerken oder dem BNE-Netzwerk, von Angeboten für Eltern bis zur MINT-Berufsorientierung im Kindergarten und vielem mehr.

Auch in diesem Jahr lassen sich aus den eingereichten Praxisbeispielen wieder wertvolle Impulse und gute Ideen übernehmen, denn: Nachmachen ist ausdrücklich erlaubt.

Hier entlang zu den Ergebnissen von „MINT-Regionen wirken!“ mit der Übersicht und den Links zu allen eingereichten Beiträgen.

Download der Broschüre – gern schicken wir eine Printversion der Broschüre zu – eine Mail an bildung[at]koerber-stiftung.de mit Namen und Adresse genügt!